Dag Nasty 27.04.2016 Backstage München


Dag Nasty

Ach was sind wir alle aufgeregt, Dag Nasty bewegen sich nach Europa! Den Auftritt im Backstage in München durfte Rock The Cam natürlich nicht verpassen und hier findest du die Fotos vom Dag Nasty Konzert. Neue 7“ Single gibt es auch (Cold Heart on Dischord Records produziert von Don Zientara und Ian MacKaye) und bei der Dag Nasty live Konzertparty stand die Gründungsmannschaft auf der Bühne: Shawn Brown, Brian Baker, Colin Sears und Roger Marbury. Gerne nochmals!

It took a while but Dag Nasty live in Europe! Rock The Cam was able to catch them at their show in Munich at the Backstage. A new 7” single on the way (cold heart) and a great show on stage, hits, I tell you the old (and new) nice shit! Dag Nasty performed great and it was following line-up: Roger Marbury, Colin Sears, Brian Baker and Shawn Brown. See those Dag Nasty concert pictures here!

Pears 27.04.2016 Backstage München


Pears

Diese Band hatte ich noch nicht auf dem Schirm: Pears aus USA. Von der Musik her sage ich jetzt einfach mal die Fat Wreck Punkschiene, was ja an sich ganz gut ist, aber was noch besser war, das war der Auftritt! Schau dir die Pears Konzertfotos an, da ging richtig was im Backstage in München. Der Sänger machte mal keine Gefangenen und ist auch in der Luft unterwegs gewesen, sehr schön das Ganze. Pears sind vier und zwar: Jarret Nathan – Schlagzeug, Zach Quinn – am Mikro, Brian Pretus – Gitarre und Gesang und der Erich Goodyear – Bass.

Did not know this band before opening up for Dag Nasty in Munich at the Backstage: Pears. And hey what should I tell you? The music is let me describe it as Fatwreck Punk Rock, which is good, but it got better! Their gig was really powerful, take a look at the Pears live photos and you see, the singer does not slow down, full action portfolio on stage and jumps, and jumps are always good! Pears from USA are: Jarret Nathan – Drums, Zach Quinn – Vocals, Brian Pretus – Guitar/Vocals and Erich Goodyear – Bass

Dag Nasty 27.04.2016 poster

Dag Nasty + Pears live München Backstage

und heute gibt es Dag Nasty Konzertfotos und die von Pears an der Abendkasse!

Dag Nasty + Pears

this 23 EUR box office link will take you directly to the Dag Nasty concert photos and to the Pears gig pictures!

Tindersticks 11.03.2016 Kammerspiele München


Tindersticks

Ob das wohl passen würde, im bestuhlten Saal der Münchener Kammerspiele ein live Konzert der Alternative Band Tindersticks zu erleben? Ich war mir dessen nicht sicher und zögerte, das Konzert überhaupt zu besuchen. Ohne Ticket entschied ich mich dann spontan gegen die am selben Abend ebenfalls in München auftretenden Savages, dessen Sängerin Jenny Beth eine tragende Rolle im von mir favorisierten Song der Tindersticks hat, die also sicherlich heute Abend nicht auf der Bühne der Tindersticks stehen würde, weil sie ja zeitglich im Münchner „Strom“ mit den Savages auftreten würde. All diesen Unwägbarkeiten zum Trotz sollte das ein großartiger und unvergesslicher Abend werden.
Die noch nicht vorhandene Eintrittskarten wurde mir am Eingang von einem lieben Menschen geschenkt(!), der eine übrig hatte und zu meiner großen Freude auch noch in der ersten Reihe, so dass meine kleine Körpergröße nicht zum Hindernis der Sicht auf die Band wurde.
Die Kammerspiele als Veranstaltungsort waren wider Erwarten passend und auch die Bestuhlung störte höchstens bei den am Schluss gespielten rockigeren Songs der Tindersticks, weil man dann doch gerne aufgesprungen wäre und getanzt hätte.
Nachdem sich das Münchner Publikum im Vorraum Sekt und andere Getränke geholt hat und die Plätze eingenommen hat, wurde es erst einmal von der grandiosen Miss Kenichi als Vorband beglückt, die, wie sich dann im Laufe des Abends für die Unwissenden, was das Aussehen der Tindersticksbandmitglieder betrifft, herausstellte, vom Drummer der Tindersticks begleitet wurde, der übrigens auch ihre erste Studioplatte produziert hat.
Die junge Hamburgerin bedankte sich mehrmals für die Möglichkeit, als Vorband der von ihr so verehrten Tindersticks spielen zu dürfen und betonte, dass es eine große Ehre und ein unsagbares Glück für sie darstellt, als Vorband spielen zu dürfen. Was sich dann auch als absolut nachvollziehbar erwiesen hat, als die Tindersticks zur Bühne kamen und ihr rund 2 – stündiges Programm spielten. Was ich mir dachte, sprach die Hamburgerin aus: sie genieße jede Sekunde!
Eindringlich, nicht einordbar und sehr fesselnd spielten die Tindersticks vom ersten bis zum letzten Moment kompakt das Konzert durch. Noch nie habe ich einen Sänger erlebt, der mit einer solchen Hingabe über das gesamte Konzert hinweg gesungen hat. Stuart Staples bestach durch seine bescheiden überzeugende Art:er sprach nur sehr selten zum Publikum und schien komplett versunken in seine Songs zu sein, dazu öffnete er vom ersten bis zum letzten Moment nur seine Augen einmal als er zur Melodika und später noch einmal als er zur Gitarre griff. Ansonsten versank er mit ungeöffneten Augen im Meer seiner Lieder, die uns in eine andere Welt gleiten ließen. Wie als ob er sich selbst Halt geben wollte, hielt er sich durchgehend während des Konzert nicht nur mit der linken Hand am Mikrophonständer sondern auch am eigenen Jackett mit der rechten Hand fest.
Diese eindrucksvollen Bilder hat man sofort vor Augen, wenn man an das hingebungsvoll vorgetragene Konzert denkt…

Die Setlist liest sich wie folgt: Second Hand Man / Were we once Lovers? / Sleepy song / Medicine / Johnny Guitar / She’s gone / The other side of the World / Boobar / Hey Lucinda / How we entered / The waiting Room / Planting Holes / (We are) Dreamers! / Only Lovers can / Show me / Shoes / This Fire of autumn / My oblivion /A night so still

Stuart Staples machte zwischen den Songs keine Ansagen, was das Konzert sehr kompakt erscheinen ließ, er bedankte sich hin und wieder zwischen den Liedern für den Applaus und das wirkte sehr bescheiden und ehrlich. In sich gekehrt, aber dabei charismatisch und doch im Dialog mit dem Münchner Publikum, das seine Begeisterung teilweise durch Rufe und Schreie kundtat. Seine Bescheidenheit zeigt sich in den Schlussworten, es sei ihm eine Ehre gewesen, hier zu spielen. Die Bühne, dunkel gehalten und ein Saal mit hohen Wänden passte gut zu den getragenen Songs, die in einer großen Intensität vorgetragen wurden.
Eindringlich begann das Konzert mit „Second Hand man“, und man will nicht glauben, dass sich Stuart Staples selbst als ein second hand man sehen würde.
Die ach so geliebte Brasssection auf der CD wird im Live act mit Gitarre (von Neil Fraser grandios filigran gespielt) und Glockenspiel (vom Keyboarder David Boulter) ersetzte, was aber durchaus einen adäquaten Ersatz darstellte.
„Hey Lucinda“, der Song, der am nachdenklichsten stimmt, ist er doch posthum nach dem Tod der 2010 an Krebs verstorbenen Sängerin Lhasa de Sela erstmals auf dem neuen Album „The Waiting Room“ erschienen. Der Song wird live ohne jeglichen Hinweis auf die Tragik gespielt. Stuart Staples hat dazu Jahre gebraucht, um sich von der Trauer zu lösen und das Lied nun neu einzuspielen.
Dann das eindringliche „How he entered“, bei dem der Drummer (Earl Harvin) in einer Art Ekstase die Kopfbewegungen im Rhythmus mitschwingen ließ und damit fast eine komikhafte Show-Einlage bot.
„We are dreamers!“ Mein favorisierter Song des neuen Albums wurde etwas schneller und rockiger gespielt als auf dem Album, die zweite Stimme, die Staples als eine Art Frage Antwort Spiel verstanden haben will, die von Savages Sängerin ja nicht gesungen werden konnte, übernahm der Bassist (Dan McKinna) der Band, der sich hierfür in Kopfstimme versucht.
„Planting Holes“ folgte als Instrumental, bei dem der Keyboarder ein ungewöhnliches Klimpern, das fast dem Melodikasound ähnelte, einbaute.
Mit „A night so still“ entließen die wundervollen Tindersticks ihr begeistertes Publikum mit einem hypnotisch treibenden Rhythmus in die frühlingshafte Nacht.
Die Melodie im Kopf begaben wir uns auf die Heimfahrt, es war eine wundervolle Reise in eine Welt voller Hingabe.

von Iris Höfling

Uahhhhh, look above at this concert text I got from Iris, no way I am gonna translate it! Shoot this page through a translator program…
For you my beloved english speaking readers a short version: the Tindersticks played a wonderful show in Munich; Stuart Staples and his boys been on stage at a place called Kammerspiele.

Tindersticks 11.03.2016 poster

Tindersticks live München Kammerspiele

Die Tindersticks sind zusammen mit Miss Kenichi in den Kammerspielen aufgetreten, um die Konzertbilder zu sehen, folge dem Link.

Tindersticks + Miss Kenichi

The Tindersticks played the Kammerspiele in Munich, support was Miss Kenichi, find the pictures by clicking the link, yes just do it!

Miss Kenichi 11.03.2016 Kammerspiele München


Miss Kenichi

In dem noblen Ambiente der Kammerspiele durfte ich Miss Kenichi sehen, denn Sie hatte die Freude für die Tindersticks den Abend zu eröffnen. Miss Kenichi ist Katrin Hahner und Sie spielte eine leise, unaufgeregte Gitarrenmusik, laut Wiki darf ich dazu auch Folk-Pop sagen.

My first time being in the kind of„posh“ place called Kammerspiele in Munich (+of course taking live photos) and it was Miss Kenichi opening up for the Tindersticks. Katrin Hahner is Miss Kenichi and the music is described by Wiki as folk-pop. Nice quite guitar voice (sometimes drums/ percussion) set.

Kula Shaker 23.02.2016 Freiheiz München


Kula Shaker - Crispian Mills

Kennst du die Konzerte wo so einfach alles passt?
Genauso eines war das Kula Shaker Konzert im Freiheiz in München: angenehme Leute im Publikum, guter Sound, gute Lightshow mit dazu passenden Videos auf einer Leinwand, eine eingespielte Band, ein Frontmann (Crispian Mills) der richtig Frontmann ist, gute Lieder (neue und alte) und einfach gute Laune auf und vor der Bühne. Hallo Kula Shaker, gerne nochmals!

Do you know these few concerts where really everything is fine?
Exactly like it was with this Kula Shaker concert at the Freiheiz in Munich: pleasant people in the audience, good sound quality, good lightshow with videos that fit, a tight band and a frontman (Crispian Mills) who really is a frontman, good songs (old and new ones) and good mood on and before the stage. Please Kula Shaker, again!!! But before take a look at these Crispian Mills and Kula Shaker concert photos from a good mood concert critic writer, hahaha!